Verzaubert von dem Jungen Akimba aus Somalia, der mittlerweile unser Patenkind ist, haben wir beschlossen, einen Beitrag im Kampf gegen die Armut in Afrika, vor allem aber in Somalia zu leisten!
Schon immer hatten wir ein Herz für unsere Mitmenschen und reisten daher vor zwei Jahren nach Somalia, um dort unsere Unterstützung und Hilfe anzubieten. Die Menschen waren stets herzlich und nahmen uns freudig in ihrem Zuhause auf, das meist nicht mehr war als eine kleine Lehmhütte. Dennoch schienen die Menschen in ihrer Art zu Leben, glücklich und zufrieden zu sein. Die Kinder haben jedoch keine Möglichkeiten, zur Schule zu gehen um sich die Chance auf eine Zukunft ohne Armut zu erarbeiten, und auch die Versorgungssituation stellt sich als schwierig heraus. Viele sind unterernährt und haben aufgrund hygienischer Schwierigkeiten immer wieder mit Krankheiten zu kämpfen. Wir verliebten uns gleich am ersten Tag in Akimba, einen somalischen Jungen, der trotz der Armut übers ganze Licht strahlte und unser Herz erwärmte.
Doch mein Mann und ich wollten den Jungen aus Afrika nicht adoptieren, wie es viele Deutsche machen, da die Kinder dabei völlig aus ihrer gewohnten Umgebung gezogen werden, ihre Familie und Freunde verlieren und aus einem Dritte-Welt-Land in die reiche, industrialisierte Welt versetzt werden, womit nur die Wenigsten gut zurechtkommen. Wir entschieden uns daher für eine Patenschaft, was bedeutet, dass Akimba in seiner gewohnten Umgebung wohnen bleibt, wir ihn und seine Familie jedoch finanziell unterstützen und ihm mindestens einmal im Jahr einen Besuch abstatten. Wir wollen nicht nur Akimba und seine Familie unterstützen, sondern auch die anderen Menschen in Somalia und in anderen armen Ländern von Afrika. Die Armut muss beseitigt und die Bildung gefördert werden. Über Möglichkeiten diesen Zielen wenigstens einen kleinen Schritt näher zu kommen, werden wir Sie in unserem Blog ausführlich informieren.